KatastrophenschutzDas Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Fulda, arbeitet auch gemäß seiner satzungsgemäßen Aufgaben im Katastrophenschutz mit. Hierbei kommen die verschiedenen Konzepte des Bundes, der Länder und des Landkreises Fulda zum Tragen. Im Augenblick steht der Katastrophenschutz des Bundes und der Länder vor einer Umstrukturierung, nachdem der Bund erklärt hat, dass bisherige Konzept aufzulösen und den gewandelten Anforderungen des Zivilschutzes unter Berücksichtigung neuer Gefahren von nationaler Bedeutung gerecht zu werden. Im Juni 2002 haben sich Bund und Länder auf die „Neue Strategie zum Schutz der Bevölkerung in Deutschland“ verständigt. Diese beinhaltet eine am konkreten Bedarf orientierte Vorhaltung und Verteilung von Ressourcen. An dieser Stelle wird auf den Beitrag „Der zivile CBRN-Schutz des Bundes“ verwiesen, der detailliert auf die standardisierte ergänzende Ausstattung für besondere Gefahrenlagen (CBRN-Lagen) sowie die Analytische Task Force (ATF) eingeht. Des Weiteren wird auf den Beitrag „Medizinische Task Force (MTF)“, der die ergänzende Ausstattung zur Bewältigung von Großschadenslagen mit Massenanfall von Verletzten beschreibt, verwiesen (Quelle: www.bbk.bund.de). Die Unterstützungskomponente besteht aus standardisierten Fahrzeugen, wobei die Länder innerhalb ihres Ergänzungsvolumens die Möglichkeit der Anpassung an Besonderheiten der Länder haben (Flexibilisierung). Damit wird sichergestellt, dass sich die ergänzende Ausstattung in die jeweiligen Länderkonzepte integriert (Ü-MANV-Konzepte in Hessen). Hierfür werden die bisher bestehenden Sanitätszüge im Landkreis Fulda aufgelöst und an ihre Stelle tritt die Neustruktur einer MTF (Medical Task Force), die sich der Landkreis Fulda mit dem Landkreis Gießen teilt. Für den Landkreis Fulda muss man noch beachten, dass diese Hälfte einer MTF sich nochmals durch 3 beteiligte Organisationen teilt. Auch im Tätigkeitsbereich der Betreuungsdienste gibt es eine Veränderung im Landkreis Fulda, da von 4 bisherigen Betreuungszügen nur noch 2 weiter durch das Land Hessen erhalten werden. Dies beschränkt natürlich unseren Arbeitsbereich, da wir anstelle eines ganzen Zuges nun voraussichtlich nur noch ½ Betreuungszug mit unseren Kameraden aus Hünfeld besetzen werden. Für weitere Informationen hinsichtlich einer Mitarbeit wenden Sie sich bitte an unseren Rotkreuzbeauftragten Marko Hellmich ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). |
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