
Fulda – Um die Abläufe an der Schnittstelle zwischen den Rettungsdiensten und der Zentralen Notaufnahme im Klinikum Fulda weiter zu optimieren, tauschte Michael Wilhelm, Vorstand Administration am Klinikum Fulda, den Anzug gegen Einsatzkleidung. Er begleitete eine Nachtschicht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Fulda, um die Herausforderungen des Rettungsdienstes unmittelbar aus erster Hand kennenzulernen. An der Seite von Notfallsanitäter Matthias Heitz und Rettungssanitäter Silas Ruck gewann Wilhelm tiefe Einblicke in die professionelle Notfallversorgung vor Ort. Im Fokus standen dabei die Kommunikationswege zwischen der Leitstelle, dem Rettungsdienst und der anschließenden Übergabe im Krankenhaus.
Stärkung der Rettungskette und interdisziplinäre Zusammenarbeit
Das Deutsche Rote Kreuz Fulda mit insgesamt über 1.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört zu den modernen, innovativen und gemeinnützigen Leistungserbringern in der Region Osthessen. Über 220 Kolleginnen und Kollegen sind an acht Wachen für die Sicherheit der Menschen im Landkreis Fulda im Einsatz.
„Man muss diese Einsätze miterlebt haben, um die täglichen Herausforderungen der Kolleginnen und Kollegen in der Notfallrettung wirklich zu verstehen“, resümiert Wilhelm. „Die Professionalität und Routine des DRK-Teams - auch in hochstressigen Situationen - sind beeindruckend und bilden das Fundament für die anschließende Behandlung in unserem Haus.“
Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) als Hochleistungseinheit
Vor allem die Schnittstellen zwischen Notruf, dem Rettungsdienst und der Patientenversorgung vor Ort, der Leitstelle sowie der Zuweisung und Weiterbehandlung im Krankenhaus haben den Klinikum-Vorstand interessiert.
Der Perspektivwechsel unterstreicht die Bedeutung einer reibungslosen Kooperation mit der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Fulda. Dort wurden im vergangenen Jahr 60.000 Patienten medizinisch vom Team der ZNA versorgt, das die medizinische Akutversorgung rund um die Uhr (24/7) sicherstellt. Dabei ist die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten essenziell, um die hohe Qualität der Patientenversorgung bei steigenden Fallzahlen zu gewährleisten. Das gemeinsame Ziel: Bestmögliche Versorgung für die Region.
Für Christoph Schwab, Vorstandsvorsitzender des DRK Fulda, und Heinz Peter Salentin, Geschäftsbereichsleiter Rettungsdienst beim DRK Fulda, ist dieser Austausch ein wichtiges Signal der Wertschätzung. Es verdeutlicht, dass alle Akteure der Notfallrettung in Osthessen partnerschaftlich agieren.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, die Prozesse zwischen dem DRK und dem Klinikum Fulda kontinuierlich zu evaluieren und anzupassen“, so Schwab, der bei der Patientenversorgung auf höchste Qualität setzt. Und Michael Wilhelm ergänzt: „Die gewonnenen Eindrücke helfen uns dabei, die Abläufe in unserer Notaufnahme noch besser auf die Bedürfnisse der Patienten und die Anforderungen des Rettungsdienstes abzustimmen.“