
„Das war ein Hessentag der Superlative“, sagt Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Fulda und zieht eine äußerst positive Bilanz für das 63. Landesfest. „Fulda hat sich von seiner besten Seite gezeigt und wir als Rotes Kreuz haben mit unserer Mannschaft alles gegeben, um unseren gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.“ Insgesamt waren 653 Rotkreuzler im Einsatz. Beim Sanitätsdienst, der Gastronomie, Infoständen, Logistik, Administration und der Helferverpflegung. „Danke an alle unsere ehrenamtlichen Helfer und hauptamtlichen Mitarbeiter. Ihr seid großartig und habt gezeigt, dass wir gemeinsam so ein Mega-Event stemmen können. Das macht mich sehr stolz und ist Ansporn für mehr.“
Starkes Ehrenamt, Sanitätsdienst, viel Technik mit Blaulicht und vor allem die beliebte „Strandkorb“-Gastronomie: Das DRK Fulda war als offizieller Partner des 63. Hessentags vom 12. bis 21. Juni 2026 vielfältig in der Domstadt im Dauereinsatz. Und die Bilanz kann sich sehen lassen: 1,1 Mio. Menschen waren an zehn Tagen in der Domstadt, berichten die Stadt Fulda und die Hessische Staatskanzlei am Sonntagabend.
BILANZ CHARITY-GRILLEN: „Gutes für die Region, gemeinsam mit vielen Promis“
Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft haben sich beim Roten Kreuz am Grill engagiert und fleißig Bratwürstchen für den guten Zweck verteilt. „Unsere Charity-Aktion hat sich auf dem ganzen Hessentag rumgesprochen und wir sind völlig überrannt worden“, freut sich Christoph Schwab, Vorstandvorsitzender des DRK Fulda, und kündigt an: „Mit dieser Aktion werden wir Gutes für die Region tun und ausführlich berichten, wenn alle Spenden gezählt sind.“
Auch die DRK-Strandkorb-Gastronomie war erneut ein herausragender Erfolg. „Viele Menschen haben sich von unserem Team mit kulinarischen Spezialitäten verwöhnen lassen“, so der DRK-Chef, der abschließend zusammenfasst: „Dieser Hessentag wurde zum Sommermärchen. Das waren zehn Tage, die noch lange wirken und in bester Erinnerung bleiben werden.“
BILANZ BLAULICHTMEILE: „Viele Gespräche und starkes Ehrenamt“
Auf der sehr stark frequentierten Blaulichtmeile hat sich das DRK Fulda in Kooperation mit dem Klinikum Fulda präsentiert und zahlreiche MitmachAktionen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung oder die professionelle Helmabnahme nach einem Motorradunfall live demonstriert. „Wir sind hier mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen, haben für das Ehrenamt beim DRK geworben und gezeigt, dass wir als Blaulichtfamilie eine starke Einheit in der Gesellschaft sind“, sagt Heinz Peter Salentin, Geschäftsbereichsleiter für den Rettungsdienst beim DRK Fulda. „Wir haben für alle Generationen die Vielfalt unseres Portfolios vor Ort perfekt abgebildet.“ Zu den Highlights zählten unter anderem die persönlichen Gespräche mit Hessens Ministerpräsident Boris Rhein, Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck, Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, Gesundheitsministerin Diana Stolz, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten Manfred Pentz sowie Generalsekretär Leopold Born und Staatssekretär Bendikt Kuhn. Auch die Hessische Landtagspräsidentin Astrid Wallmann schaute am Stand des DRK Fulda vorbei.
BILANZ SANITÄTSDIENST: „Ruhiger Verlauf“
Als Generalunternehmer für den Sanitätsdienst zieht Gesamteinsatzleiter Christian Erwin, Kreisbereitschaftsleiter vom DRK Fulda, ebenfalls ein positives Fazit: „Für die Größe der Veranstaltung ist es aus medizinischer Sicht insgesamt ruhig verlaufen. Zudem war alles sicher und friedlich. Unser Einsatzkonzept ist vollumfänglich aufgegangen.“ Bis Sonntagabend um 17:00 Uhr wurden eine hohe dreistellige Zahl an medizinischen Hilfeleistungen, davon zahlreiche Patiententransporte in die umliegenden Kliniken registriert. Die Retter haben insgesamt 9.774 Stunden geleistet, davon entfielen 7.601 Stunden auf das DRK Fulda und 2.173 Stunden auf den Malteser Hilfsdienst. Erwin bedankt sich auch bei allen Hessentagsbesuchern: „Die Menschen waren sehr freundlich und respektvoll im Umgang mit unseren Rettern. Das trägt maßgeblich dazu bei, dass wir unseren Job professionell und sicher leisten können. Danke, dass alle an einem Strang gezogen haben.“