
Leopold Born: „Ohne unsere Blaulicht-Helden würde unser Zusammenleben nicht funktionieren.“
Fulda: Eine ältere Dame mit Herzrasen, ein Notfall in der Kneipe, jede Menge Eindrücke und vor allem Respekt vor der Arbeit der Retter. Leopold Born, Generalsekretär der CDU Hessen, war im Rahmen seiner Blaulicht-Tour in Fulda. Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) hat der Politiker eine Nachtschicht im Rettungsdienst begleitet und viel erlebt. Pünktlich um 19 Uhr startete der Dienst am DRK-Rettungszentrum des Klinikums Fulda. Zusammen mit Notfallsanitäterin Laura Stock und Rettungssanitäter Tizian Wiegand ist Born ausgerückt, um hautnah zu erleben, was es bedeutet, wenn Menschen in Notsituationen sind und jede Sekunde zählt.
Dem Generalsekretär der CDU Hessen, Leopold Born, liegt die Wertschätzung gegenüber der Blaulichtfamilie besonders am Herzen. Ende des vergangenen Jahres hatte er in der Frankfurter Innenstadt Streifenpolizisten eine Nachtschicht lang begleitet. Nun war es dem 32-Jährigen wichtig, auch die Arbeit der Rettungskräfte hautnah mitzuerleben:
„In der Nachtschicht mit dem DRK Fulda habe ich unmittelbare und bereichernde Einblicke in den Alltag von Rettungskräften erhalten. Die Leistungsbereitschaft, Professionalität und Menschlichkeit, mit der hier in Ausnahmesituationen gearbeitet wird, verdienen höchsten Respekt.“
Das Deutsche Rote Kreuz Fulda mit insgesamt über 1.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und über 750 Ehrenamtlichen gehört zu den modernen, innovativen und gemeinnützigen Leistungserbringern in der Region Osthessen. Über 220 Kolleginnen und Kollegen sind an acht Rettungsdienst-Wachen für die Sicherheit der Menschen im Landkreis Fulda im Einsatz.
„Das Deutsche Rote Kreuz ist ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft. Es hilft genau dann, wenn Menschen auf schnelle und verlässliche Unterstützung angewiesen sind. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aller Beteiligten – von der Leitstelle über das Rettungsteam bis zur Klinik. Eine funktionierende Rettungskette entsteht nur, wenn jeder seine Aufgabe kennt und sich auf den anderen verlassen kann. Für diese Verlässlichkeit und diesen täglichen Einsatz gebührt allen Beteiligten große Anerkennung. Ohne unsere Blaulicht-Helden würde unser Zusammenleben nicht funktionieren. Herzlichen Dank für Ihre Arbeit in ganz Hessen“, fasst Leopold Born seine Eindrücke und Wertschätzung zusammen.
„Mit seinem Perspektivwechsel hat Leopold Born deutlich gemacht, dass der Rettungsdienst ein unverzichtbares Zahnrad in der Notfallversorgung ist. Und die Nacht hat gezeigt: Wir sind gut aufgestellt“, sagte Heinz Peter Salentin, Geschäftsbereichsleiter Rettungsdienst beim DRK Fulda, und betonte: „Wir sind froh und dankbar über den hochkarätigen Austausch, der Wertschätzung und Anerkennung zugleich ist.“ Neben den DRK-Vertretern kam Born auch mit Klinikum-Vorstand Michael Wilhelm sowie Dr. Thomas Rathjen, Leitender Oberarzt, und Dr. Alexander Lay, geschäftsführender Oberarzt, beide von der Klinik für Anästhesiologie-, Intensiv- und Notfallmedizin am Klinikum Fulda, ins Gespräch.
Für Leopold Born ist klar, er möchte mit den Einsatzkräften in Verbindung bleiben und immer ein offenes Ohr für deren Anliegen haben: „Die CDU Hessen ist Ehrenamts- und Blaulichtpartei. Die Anliegen unserer Blaulicht-Helden sind unsere Anliegen.“ Spätestens zur RETTmobil im Mai und zum Hessentag im Juni wird er wieder in Fulda sein und ganz genau hinschauen, wer im Rettungswagen des DRK Fulda sitzt.