Pflichtfortbildung für BetreuungsassistentenPflichtfortbildung für Betreuungsassistenten

Pflichtfortbildungen für Betreuungskräfte / Betreuungsassistenten

Ansprechpartner:

0661 / 90 291 -  0

Martin Werdecker
Wir beraten Sie gerne!

Kurzübersicht

Um dem hohen Anspruch an zusätzliche Betreuungskräfte / Betreuungsassistenten gerecht zu werden, hat der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen auf Grundlage der Regelungen des Sozialgesetzbuches  regelmäßige Fortbildungen von jährlich mindestens 16 Unterrichtsstunden vorgeschrieben, in denen das Wissen aktualisiert und die beruflichen Praxis reflektiert wird.

Teilnahmevoraussetzung

Qualifizierung zur/ zum Betreuungsassistentin/-en bzw. zusätzlichen Betreuungskraft

Ausbildungsdauer

16 Schulstunden in 4 frei wählbaren Modulen

Kosten

45,- Euro je 4-Stunden-Modul

Anmeldeschluss

Jeweils zwei Wochen vor Fortbildungsbeginn

Unsere Fortbildungen in 2018 und 2019

  • 17.11.2018, 9:30 - 12:30 Uhr Aromapflege, Carla Drott, Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen

    Dieser Workshop vermittelt eine historische Einführung in die Aromapflege, stellt ätherische Öle vor und erklärt im ersten Teil die wichtigsten Herstellungsverfahren. 

    Im zweiten Teil werden Öle für die Hausapotheke und zum Wohlfühlen besprochen.

    Der dritte Teil ist der praktische Part: Leichte Arm- und Kopfmassagen führen zur Entspannung und es gibt Anleitungen für Badesalze, Massageöle und Raumsprays.

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  • 17.11.2018, 12:30 - 16:00 Uhr Sitztanz, Monika Weber, Tanzleiterin für Seniorentanz, Fachhauswirtschafterin, Schwesternhelferin

    Sitztanz mit Spaß und guter Laune (4 UE)  

    Sitztanz für Senioren ist eine gute Gelegenheit, beweglich und fit zu bleiben. So kommen nicht nur Bewegungsapparat, Nerven und Muskeln, sondern auch Herz und Hirn in Schwung. Im Sitztanz kann mit unterschiedlichen Hilfsmitteln die Koordination, Rhythmik und Bewegung gefördert werden. Um die noch vorhandenen kognitiven Fähigkeiten im hohen Alter zu erhalten bzw. wieder zu schulen, muss auch der Kopf mit einbezogen werden. Im 2.Teil des Workshops werden dazu entsprechende altersgerechte Spiele und Empfehlungen vorgestellt. Dieser Kurs macht Spaß und bringt viele neue Ideen in den Alltag des Betreuungsassistenten.   

    Inhalte:  

    • Vorstellung verschiedener Tänze und deren praktische Durchführung
    • Benutzung von unterschiedlichen „Handgeräten“
    • Vorstellung von altersgerechten Bewegungsspielen

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  • 01.12.2018, 9:30 - 12:30 Uhr Aktivierung Demenzkranker in der 1:1Betreuung und in Gruppen, Sabrina Ruppert, Ergotherapeutin

    „Wer rastet der rostet“, diesen Satz hören wir immer wieder. Im Rahmen dieses Seminares bekommen Sie viele neue Ideen und Möglichkeiten für die Aktivierung an die Hand. Es werden verschiedene Varianten der Materialanwendung vorgestellt, die sich für leicht bis schwerstbetroffene Demenzerkrankte eignen. Weiterhin beschäftigen wir uns mit der optimalen Strukturierung einer Gruppe, so dass Sie auf alle Schweregrade der Demenz eingehen können.

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  • 01.12.2018, 12:30 - 16:00 Uhr Kleiner Workshop: Demenzmaterial mit einfachen Mitteln herstellen, Sabrina Ruppert, Ergotherapeutin

    In diesem Seminar zeige ich Ihnen, mit welchen einfachen Mitteln geeignetes Material zur Aktivierung bei Demenz genutzt werden kann. Es muss nicht immer das vorgefertigte Material sein, um einen an Demenz Erkrankten zu erreichen. Sie bekommen Ideen an die Hand und werden auch im Rahmen des kleinen Workshops selbst etwas herstellen, was sie direkt in ihrer alltäglichen Arbeit einsetzen können. Alltagsnah-Praktisches und vielseitig einsetzbare Medien, das sind die Ziele dieses Seminares.

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  • 15.12.2018, 09:30 - 12:30 Uhr So klappt die Kontrolle des MDK und der Heimaufsicht, Patrick Curth, BSc Pflegemanagement, Heilerziehungspfleger

    So klappt die Kontrolle des MDK und der Heimaufsicht (4 UE)

    Wer kennt das nicht? Spätestens wenn sich der MDK angemeldet hat, stellt sich Hektik ein. Haben wir alles dokumentiert, wo schauen sie genauer hin? Hoffentlich finden sie keine größeren Probleme! Mit der richtigen Dokumentation braucht man vor den Kontrollen des MDK und der Heimaufsicht keine Angst mehr haben. Wenn man gewisse Grundregeln kennt und diese dann auch anwendet, gibt es für die Betreuungskräfte vor einem Audit keinen Stress mehr . In diesem Themenblock lernen sie die wichtigsten Regeln der transparenten Dokumentation und Planung kennen.

    Inhalte:

    • Das Vorgehen des MDK bei einer Prüfung
    • Die soziale Betreuung transparent darstellen
    • Die Angebote der sozialen Betreuung transparent planen und entwickeln

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  • 15.12.2018, 12:30 - 16:00 Uhr Kreatives Arbeiten und Validation, Patrick Curth, BSc Pflegemanagement, Heilerziehungspfleger

    Kreatives Arbeiten und Validation (4 UE)

    Diese Fortbildung gliedert sich in zwei Teile. Im ersten zeigt unser Dozent verschiedene Ideen auf, wie man ältere Menschen mit und ohne Demenz kreativ beschäftigen kann. Es sind oft die einfachen Dinge, mit denen ältere Menschen sich gut beschäftigen können. Sei es eine Fühlschnur, ein Hörmemory oder noch viele andere Dinge. Alle haben eines gemeinsam, das Trainieren der Sinnesorgane. Dies geschieht aber nebenbei, denn für unsere Senioren steht der Spaß im Vordergrund. In dieser Fortbildung lernen Sie viele "Spielereien" kennen und stellen sich für ihre Arbeit eigene Beschäftigungsmöglichkeiten her. Im zweiten Teil beleuchten wir das Thema Validation etwas näher. Denn hinter diesem abstrakten Begriff stecken recht einfache und dennoch wirkungsvolle Kommunikations- und Fragetechniken, die den Umgang mit Demenzkranken verbessern können und ihnen Sicherheit und Geborgenheit vermitteln.

    Inhalte:

    • Grundlagen der Sinnesschulung
    • Vorstellung verschiedener Ideen
    • Validation, mit dieser Kommunikationstechnik kommen Sie schnell zum Ziel

     

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  • 02.03.2019, 9:00 - 12:15 Uhr Bewegung im Sitzen, Carla Drott, Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen

    Viele unserer Senioren fühlen sich unsicher, Bewegungsübungen im Stehen durchzuführen. 

    Sitzgymnastik ist ein sanfter Weg, um Muskeln aufzubauen, die Beweglichkeit zu erhalten oder zu steigern und sich fit zu halten. 

    Viele Übungen lassen sich ganz ohne Hilfsmittel durchführen, für andere werden Bälle, Tücher, Säckchen oder Papierrollen benötigt.  

    Auch Yoga-Übungen können auf einem Stuhl ausgeführt werden. 

    Bewegungsspiele, Bewegungsgeschichten, einfache Sitztänze lockern auf, kleine Übungen aus dem Gedächtnistraining und der Kinesiologie fordern und fördern auch den Geist. 

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  • 02.03.2019, 12:45 - 16:00 Uhr Basale Stimulation. Eine Einführung, Sabrina Ruppert, Ergotherapeutin

    Kommunikation braucht nicht immer Worte. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Wahrnehmungsbereiche des Menschen aktiviert werden können. Auch Sie stellen sich vermutlich immer wieder die Frage, wie Sie auch den Schwerstbetroffenen noch etwas „Gutes“ tun können. Durch die Anwendung der Basalen Stimulation eröffnen sich neue Wege im Umgang mit an Demenz Erkrankten. Unangepasste Verhaltensweisen und Aggressionen können dadurch verringert werden.

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  • 23.03.2019, 9:00 - 12:15 Uhr Aromapflege, Carla Drott, Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen

    Dieser Workshop vermittelt eine historische Einführung in die Aromapflege, stellt ätherische Öle vor und erklärt im ersten Teil die wichtigsten Herstellungsverfahren. 

    Im zweiten Teil werden Öle für die Hausapotheke und zum Wohlfühlen besprochen.

    Der dritte Teil ist der praktische Part: Leichte Arm- und Kopfmassagen führen zur Entspannung und es gibt Anleitungen für Badesalze, Massageöle Jetzt anmelden!

  • 23.03.2019, 12:45 - 16:00 Uhr Wertschätzender Umgang / Validation, Sabrina Ruppert, Ergotherapeutin

    Wertschätzender Umgang klingt zunächst erstmal ganz einfach und selbstverständlich, doch ist es das wirklich? Mit der Methode der Validation wird eine Art von Kommunikation möglich, die vor allem „schwierige“ und aggressive Demenzerkrankte erreicht. So können emotional geladene oder schwierige Situation entschärft werden.

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  • 13.04.2019, 9:00 - 12:15 Uhr Ein Konflikt hat viele Seiten. Konflikte rechtzeitig erkennen, Thomas Schneider, Diplom-Sozialpädagoge

    Konflikte in Gruppenangeboten bzw. zwischen Bewohnern sind keine Seltenheit und gehören zum Alltag.  Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse, Interessen und Werte. Gerade aber in  gemeinsamen Gruppenangeboten ist es wichtig, Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen.

    In diesem Angebot werden unterschiedliche Arten von Konflikten und deren Entstehung erläutert, so dass eine konfliktträchtige Situation frühzeitig  erkannt und professional gelöst  werden kann.

    Inhalte: 

    • Worum geht es bei  Konflikten?

    • Konfliktsignale  rechtzeitig erkennen und eingreifen.

    • Mit Gruppen arbeiten

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  • 13.04.2019, 12:45 - 16:00 Uhr In Konflikte eingreifen und diese erfolgreich lösen, Thomas Schneider, Diplom-Sozialpädagoge

    Ist ein Konflikt zwischen Gruppenteilnehmern bzw. Bewohnern  erst einmal entstanden, gilt es ihn professionell zu lösen, ohne dass eine der Parteien als Verlierer herausgeht. In diesem Seminar werden unterschiedliche Lösungsstrategien praxisnah beleuchtet und Sie lernen, ein Schlichtungsgespräch zu moderieren.

    Inhalte:        

    • Wie kann ich Konflikte lösen?

    • Konfliktlösungsstrategien

    • Wie führt man ein Schlichtungsgespräch?

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  • 25.05.2019, 9:00 - 12:15 Uhr Sitztanz. Eine Einführung, Monika Weber, Tanzleiterin für Seniorentanz, Fachhauswirtschafterin, Schwesternhelferin

    Sitztanz mit Spaß und guter Laune (4 UE)

    Ein Einführungslehrgang

    Sitztanz für Senioren ist eine gute Gelegenheit, beweglich und fit zu bleiben. So kommen nicht nur Bewegungsapparat, Nerven und Muskeln, sondern auch Herz und Hirn in Schwung. Im Sitztanz kann mit unterschiedlichen Hilfsmitteln die Koordination, Rhythmik und Bewegung gefördert werden. Um die noch vorhandenen kognitiven Fähigkeiten im hohen Alter zu erhalten bzw. wieder zu schulen, muss auch der Kopf mit einbezogen werden. Im 2.Teil des Workshops werden dazu entsprechende altersgerechte Spiele und Empfehlungen vorgestellt. Dieser Kurs macht Spaß und bringt viele neue Ideen in den Alltag des Betreuungsassistenten.   Nicht geeignet für Fortgeschrittene!

    Inhalte:  

    • Vorstellung verschiedener Tänze und deren praktische Durchführung
    • Benutzung von unterschiedlichen „Handgeräten“
    • Vorstellung von altersgerechten Bewegungsspielen

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  • 25.05.2019, 12:45 - 16:00 Uhr Ver-rückt in eine andere Welt. Elementares Kleingruppenmusizieren, Patricia Lind, zertifizierte Musikgeragogin

    „Ver-rückt in eine andere Welt“ (4 UE)

    Elementares Kleingruppenmusizieren

    Musik bewegt etwas im Menschen und der Mensch bewegt sich mittels Musik. Musik ist jedem Menschen sozusagen in die Wiege gelegt. Sie kann beruhigend und bewegend, aber auch anregend und beflügelnd wirken. Schon bei einfachsten Stücken werden Fähigkeiten des Intellekts (Begreifen), der Grob- und Feinmotorik (Greifen), der Emotionen (Ergreifen) und der Sinne beansprucht. Diese Fortbildung gibt Anregungen zum gemeinsamen Musizieren mit orientierten und dementiell erkrankten Senioren.  

    Inhalte:   

    • Musikspielsätze (Praxis)
    • Eigene Herstellung eines Rhythmus-Instrumentes
    • Verklanglichung von Geschichten und Gedichten

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  • 29.06.2019, 9:00 -12.15 Uhr Motogeragogik, Annekathrin Hübner, Physiotherapeutin, BSc

    Das Konzept der Motogeragogik bereichert die Arbeit mit Senioren bzw. hochaltrigen Menschen mit dementieller Beeinträchtigung. Motogeragogik fördert  Menschen, regt sie zum Tun an oder unterstützt sie einfach. Ihr wesentliches Ziel ist die Bewahrung aller Kompetenzen, insbesondere der Alltagskompetenz. Die Ermutigung zur Eigenmotivation und Selbstaktivierung haben dabei einen hohen Stellenwert. 

    Mobilisierung, Aktivierung, Bewegungsanregung, Gedächtnistraining durch Sinnes- oder Schlüsselreize, aktive Erinnerungsarbeit, Förderung der Wortfindung, des Sprachschatzes etc., das sind wichtige Bestandteile dieses ganzheitlichen Angebots, das auf den Menschen in seinem momentanen Entwicklungsstand, seiner jeweiligen Kranken- und Lebensgeschichte eingeht.

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  • 29.06.2019, 12:45 - 16.00 Uhr Sensorische Aktivierung, Annekathrin Hübner, Physiotherapeutin, BSc

    Sensorische Aktivierung =  »In-Bewegung-setzen« unter Einbeziehung aller Sinnesorgane

    • —  Ein motorisches, kognitives, verbales, ganzheitliches» Wirksam- bzw. Tätigwerden« ist das positive Resultat einer sensorischen Aktivierung.
    • —  Durch den Einsatz der sensorischen Aktivierung gelangen Reize über die Sinnesorgane und
      das Nervensystem zum Gehirn.
    • —  Dort werden sie geordnet, verglichen, gespeichert und mit bereits vorhandenen Informationen verbunden.
    • —  Bei Menschen mit demenzieller Beeinträchtigung ist der Einsatz der sensorischen Aktivierung eine neue Möglichkeit, um Ressourcen zu erkennen, hervorzuholen und sie zu nützen.
    • —  Dabei werden noch vorhandene, aber meist brachliegende Fähigkeiten gestärkt, Alltagskompetenzen trainiert, Worte, Geschichten, Bilder und emotionale Eindrücke wieder abrufbar gemacht, wodurch wiederum die Wortfindung angeregt wird.
    • —  Der demenziell veränderte Mensch hat so (wieder) die Möglichkeit zur Kommunikation - einer ganzheitlichen Kommunikation über alle Sinne und Systeme.
    • —  Durch das Training der Kommunikationsfähigkeiten bleiben soziale Kompetenzen und Kontakte erhalten.
    • —  Das »Tätigwerden«- bedeutet Lebensqualität, Lebenssinn, Lebensfreude u.v.m

    Förderziele:

    • —  Zu einer professionellen, geplanten und kompetent durchgeführten Aktivierungseinheit gehört auch das Wissen um die hinter der jeweiligen Aktivierungsmethode liegenden Ziele.
    • —  Jede Methode hat in sich ganz spezielle Ziele, welche unter den »Hauptzielen« definiert werden können.
    • —  Beispiele Ziele: z.B. Motogeragogik, Aktivieren des Bewegungsapparates, Orientierung drinnen-draußen, Orientierung im Jahreskreis, Auge- Hand-Koordination, Integration in der Gruppe, Denkprozesse aktivieren, musikalische Aktivierung u.v.m.

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  • 10.08.2019, 9:00 - 12:15 Uhr Gedächtnistraining, Carla Drott, zertifizierte Gedächtnistrainerin

     „Das Gehirn im Training”

    Was für den Körper gilt, gilt auch für das Gehirn. Gegen den bewussten Verlust von kognitiven Fähigkeiten sollte man stets ankämpfen. Das Gehirn ist ein Muskel, der ständig trainiert werden muss, um zum Denken angeregt zu werden und Konzentration und Ausdauer zu verbessern. Es ist nie zu spät. In unserem Workshop lernen Sie neue Impulse, Tipps und Übungen für ein gutes Gedächtnis kennen, verbunden mit verschiedenen Empfehlungen für die Arbeit mit Senioren. 

    Inhalte:

    • verschiedene Gesichtspunkte über das "Vergessen"
    • Tipps und Tricks
    • Übungen zur Selbsterfahrung

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  • 10.08.2019, 12:45 - 16:00 Uhr Die 10-Minuten-Aktivierung ,Carla Drott, Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen

    Die "10- Minuten-Aktivierung" ist eine spezielle Aktivierungsform in der Altenpflege, mit der durch Schlüsselreize Senioren mit und ohne Demenz erreicht werden. Sie ist besonders gut in den stressigen Stationsalltag zu integrieren, da der zeitliche Aufwand gering ist. Vor allem für Bewohner der Demenzstufe I und II ist diese Art der Aktivität besonders geeignet. Die Aktivierung zielt besonders auf das Langzeitgedächtnis. Sie kommt vom zeitlichen Aufwand her der Konzentrationsfähigkeit der Bewohner sehr entgegen. Die 10-Minuten-Aktivierung ist als Einzelangebot durchzuführen, kann aber auch in kleinen Gruppen à 5 bis 6 Personen angewendet werden.  

    Inhalte:  

    • Variationen von Aktivierungsmöglichkeiten

    • Aufbau der 10-Minuten-Aktivierung in verschiedenen Situationen

    • Erarbeitung und Vorstellung der 10 Minuten-Aktivierung in Arbeitsgruppen

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  • 31.08.2019, 09:00 - 12:15 Uhr Der personenzentrierte Ansatz in der Betreuung von Menschen mit Demenz , Patrick Curth, BSc Pflegemanagement, Heilerziehungspfleger

    Der personenzentrierte Ansatz in der Betreuung von Menschen mit Demenz

    Aufgrund des demografischen Wandels unserer Gesellschaft spielt die Betreuung von Menschen mit Demenz eine immer wichtigere Rolle. Dies stellt unsere Pflegeeinrichtungen vor neue Herausforderungen in der Betreuung.


    Betreuungskräfte stellen sich oft Fragen, wie zum Beispiel: "Wie soll ich reagieren, wenn der Klient sich gerade gedanklich in der Vergangenheit befindet?" oder "Wie gehe ich mit Verhaltensauffälligkeiten um?"


    In dieser Fortbildung soll Ihnen die personenzentrierte Arbeitsweise, die auf dem Grundgerüst von Carl Rogers basiert, vorgestellt werden. Dies beinhaltet die Empathie, sich in den Menschen mit Demenz hineinzuversetzen, Wertschätzung und bedingungsfreies Akzeptieren sowie die Kongrurenz. Es werden die Begrifflichkeiten geklärt, umso auf Ian Mortons Ansätze einzugehen, welcher den personenzentrierten Ansatz in der Betreuung von Menschen mit Demenz eingesetzt hat.


    Vorgestellt werden praktikable Ansätze zur Steigerung der Lebensqualität in der Betreuung von Menschen mit Demenz. Zudem wird ein Orientierungsrahmen besprochen, der die Möglichkeiten und Grenzen Ihres Handelns aufzeigen soll.

    Ziel ist es, mit Hilfe der personenzentrierten Arbeitsweise die Würde von Menschen mit Demenz solange wie möglich zu wahren, indem ihre Persönlichkeit und die daraus resultierenden Verhaltensweisen respektiert werden.

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  • 31.08.2019, 12:45 - 16:00 Uhr Ver-rückt in eine andere Welt. Elementares Kleingruppenmusizieren, Patricia Lind, zertifizierte Musikgeragogin

    „Ver-rückt in eine andere Welt“ (4 UE)

    Elementares Kleingruppenmusizieren

    Musik bewegt etwas im Menschen und der Mensch bewegt sich mittels Musik. Musik ist jedem Menschen sozusagen in die Wiege gelegt. Sie kann beruhigend und bewegend, aber auch anregend und beflügelnd wirken. Schon bei einfachsten Stücken werden Fähigkeiten des Intellekts (Begreifen), der Grob- und Feinmotorik (Greifen), der Emotionen (Ergreifen) und der Sinne beansprucht. Diese Fortbildung gibt Anregungen zum gemeinsamen Musizieren mit orientierten und dementiell erkrankten Senioren.  

    Inhalte:   

    • Musikspielsätze (Praxis)
    • Eigene Herstellung eines Rhythmus-Instrumentes
    • Verklanglichung von Geschichten und Gedichten

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  • 21.09.2019, 9:00 - 12:15 Uhr Umgang mit der Endlichkeit des Lebens in der Betreuungsarbeit, Thomas Schneider, Diplom-Sozialpädagoge

     

    Möglichkeiten der Begleitung von Menschen mit Demenz in der Sterbephase

    Sterben und Tod, ein Thema, welches an die Begrenztheit des Lebens erinnert und letztlich alle Menschen betrifft.

    Das Begleiten, das Abschiednehmen, hier im beruflichen Miteinander, stellt eine wichtige Aufgabe im Arbeitsfeld dar.

    Die Möglichkeiten der Begleitung von Menschen mit Demenz in dieser Phase werden in diesem Angebot aufgezeigt, Bedürfnisse und Verarbeitungsprozesse näher beleuchtet. Der Einbezug medizinischer, soziologischer und kultureller Betrachtungen schafft anschließend die Grundlage, das Thema praxisnah in den Alltag zu übertragen.

     Inhalte:

    • Möglichkeiten der Begleitung von Menschen mit Demenz in der Sterbephase
    • soziologische und kulturelle Betrachtungen
    • Verarbeitungsprozesse bei sterbenden Menschen
    • Bedürfnisse sterbender Menschen

     

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  • 21.09.2019, 12:45 - 16:00 Uhr Möglichkeiten und Methoden der Biografiearbeit mit gestalterischen Mitteln, Martina Fuchs, Kunstbegleiterin für Menschen im Alter, staatl. gepr. Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung für Menschen mit Behinderung

     

    Kann der bewusste Umgang mit der eigenen Biografie auch dazu beitragen, dem hohen Stellenwert der Biografiearbeit im Betreuungsalltag gerecht zu werden? Wenn ich davon ausgehe, dass meine eigenen Erfahrungen die besten Voraussetzungen zum Erlernen neuer Fähigkeiten sind, dann komme ich nicht umhin, mit der eigenen Biografiearbeit zu beginnen.

    Durch ein wachsendes  Bewusstsein der eigenen biografischen Zusammenhänge kann auch das biografische Arbeiten im Arbeitsalltag achtsamer gelingen.

    In diesem Seminar  werden Möglichkeiten und Methoden vorgestellt und sichere Anwendungsbeispiele erarbeitet. Besonderes intensiv werden wir  uns den aktivitätsorientierten Methoden zuwenden und ein Erinnerungsbild in Multi-Media-Mix-Technik gestalten. Kreatives Arbeiten steht also im Vordergrund, denn Begreifen beginnt mit den Händen und schließt dann alle Sinne mit ein.

     

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  • 12.10.2019, 9:00 - 12:15 Uhr Gymnastik mit hochaltrigen / dementiell beeinträchtigten Patienten, Annekathrin Hübner, Physiotherapeutin, BSc

    Senioren profitieren besonders von Gymnastikübungen, ob mit Geräten oder ohne, einzeln oder in der Gruppe. Denn dadurch werden viele Sinne positiv angeregt, die dazu beitragen, das Wohlbefinden zu steigern. Der Tastsinn, das Gleichgewicht und die Konzentration werden gefördert und die visuelle Wahrnehmung wird geschult.

    Besonders Menschen mit Demenz erleben ihren Körper durch Bewegung wieder neu und können verschiedene Sinne anregen. Gymnastik sollte daher auch im Alltag einer Senioreneinrichtung nicht fehlen. 

    Erfahren Sie in dieser Fortbildung, wie Sie hochaltrigen, auch bettlägerigen Menschen mit und ohne Demenz dabei helfen können, mit einfachen gymnastischen Übungen ihr Leben ein wenig aktiver zu gestalten und mehr Lebensqualität zu erlangen.

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  • 12.10.2019, 12:45 - 16.00 Uhr Entspannungstechniken, Annekathrin Hübner, Physiotherapeutin, BSc

    Entspannungstechniken sind ein wichtiger Bestandteil der Psychohygiene, da sie körperliche Entspannung eng mit dem Erleben von Gelassenheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden verbinden. Lernen Sie in kurzen praktischen Übungen die progressive Muskelentspannung nach Jakobson, Tai-Chi, Traumreisen und Atementspannungstechniken sowie das Setting kennen, in dem Sie sie in ihrer täglichen Betreuungsarbeit in Ihrer Einrichtung nutzbringend anwenden können. Finden Sie dabei auch heraus, welches dieser Verfahren geeignet ist, Ihre eigene Resilienz zu stärken und geben Sie Stress keine Chance!

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  • 26.10.2019, 9:00 - 12:15 Uhr Ein Konflikt hat viele Seiten. Konflikte rechtzeitig erkennen, Thomas Schneider, Diplom-Sozialpädagoge

    Konflikte in Gruppenangeboten bzw. zwischen Bewohnern sind keine Seltenheit und gehören zum Alltag.  Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse, Interessen und Werte. Gerade aber in  gemeinsamen Gruppenangeboten ist es wichtig, Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen.

    In diesem Angebot werden unterschiedliche Arten von Konflikten und deren Entstehung erläutert, so dass eine konfliktträchtige Situation frühzeitig  erkannt und professional gelöst  werden kann.

    Inhalte: 

    • Worum geht es bei  Konflikten?

    • Konfliktsignale  rechtzeitig erkennen und eingreifen.

    • Mit Gruppen arbeiten

     

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  • 26.10.2019, 12:45 - 16.00 Uhr In Konflikte eingreifen und diese erfolgreich lösen, Thomas Schneider, Diplom-Sozialpädagoge

    Ist ein Konflikt zwischen Gruppenteilnehmern bzw. Bewohnern  erst einmal entstanden, gilt es ihn professionell zu lösen, ohne dass eine der Parteien als Verlierer herausgeht. In diesem Seminar werden unterschiedliche Lösungsstrategien praxisnah beleuchtet und Sie lernen, ein Schlichtungsgespräch zu moderieren.

    Inhalte:        

    • Wie kann ich Konflikte lösen?

    • Konfliktlösungsstrategien

    • Wie führt man ein Schlichtungsgespräch?

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  • 16.11.2019, 9:00 - 12:15 Uhr Sitztanz. Eine Einführung, Monika Weber, Tanzleiterin für Seniorentanz, Fachhauswirtschafterin, Schwesternhelferin

    Sitztanz mit Spaß und guter Laune (4 UE)

    Ein Einführungslehrgang

    Sitztanz für Senioren ist eine gute Gelegenheit, beweglich und fit zu bleiben. So kommen nicht nur Bewegungsapparat, Nerven und Muskeln, sondern auch Herz und Hirn in Schwung. Im Sitztanz kann mit unterschiedlichen Hilfsmitteln die Koordination, Rhythmik und Bewegung gefördert werden. Um die noch vorhandenen kognitiven Fähigkeiten im hohen Alter zu erhalten bzw. wieder zu schulen, muss auch der Kopf mit einbezogen werden. Im 2.Teil des Workshops werden dazu entsprechende altersgerechte Spiele und Empfehlungen vorgestellt. Dieser Kurs macht Spaß und bringt viele neue Ideen in den Alltag des Betreuungsassistenten.   Nicht geeignet für Fortgeschrittene!

    Inhalte:  

    • Vorstellung verschiedener Tänze und deren praktische Durchführung
    • Benutzung von unterschiedlichen „Handgeräten“
    • Vorstellung von altersgerechten Bewegungsspielen

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  • 16.11.2019, 12:45 - 16:00 Uhr Biografiearbeit, Carla Drott, Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen
  • 07.12.2019, 9:00 - 12:15 Uhr Aktivierung Demenzkranker in der 1:1Betreuung und in Gruppen, Sabrina Ruppert, Ergotherapeutin

    „Wer rastet der rostet“, diesen Satz hören wir immer wieder. Im Rahmen dieses Seminares bekommen Sie viele neue Ideen und Möglichkeiten für die Aktivierung an die Hand. Es werden verschiedene Varianten der Materialanwendung vorgestellt, die sich für leicht bis schwerstbetroffene Demenzerkrankte eignen. Weiterhin beschäftigen wir uns mit der optimalen Strukturierung einer Gruppe, so dass Sie auf alle Schweregrade der Demenz eingehen können.

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  • 07.12.2019, 12:45 - 16:00 Uhr Kleiner Workshop: Demenzmaterial mit einfachen Mitteln herstellen, Sabrina Ruppert, Ergotherapeutin

    In diesem Seminar zeige ich Ihnen, mit welchen einfachen Mitteln geeignetes Material zur Aktivierung bei Demenz genutzt werden kann. Es muss nicht immer das vorgefertigte Material sein, um einen an Demenz erkrankten Menschen zu erreichen. Sie bekommen Ideen an die Hand und werden auch im Rahmen des kleinen Workshops selbst etwas herstellen, was sie direkt in ihrer alltäglichen Arbeit einsetzen können. Alltagsnah-Praktisches und vielseitig einsetzbare Medien, das sind die Ziele dieses Seminares.

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Mögliche Förderungen:

In der Regel bezahlt der Arbeitgeber die gesetzlich geforderte Fortbildung.  Sie können aber auch gerne als Selbstzahler teilnehmen.

Anmeldung

Im Rahmen der Qualitätssicherung achten wir auch auf die Rahmenbedingungen unserer Lehrgänge. Aus diesem Grund ist die Teilnehmerzahl pro Kurs begrenzt. Deswegen bitten wir um eine schriftliche oder Online-Anmeldung.

Hier können Sie Ihr Anmeldeformular anfordern:


DRK Fulda

Aus- und Weiterbildung

Tel: 0661 / 90291 - 19

martin.werdecker[at]drk-fulda[dot]